Startseite  >  FTTH
Fibre to the Home - Die Zukunft der Telekommunikation wird Realität

Die Nachfrage an Internetbandbreite steigt ununterbrochen, und wo vor wenigen Jahren noch 64kbit/s für den Austausch von E-Mails und reinen Textinformationen ausreichend waren, werden mittlerweile selbst im Megabit-Bereich die Ressourcen knapp.

Die Gründe hierfür liegen zum einen in dem Wandel der Dateninhalte selbst, die über Netzwerke transportiert werden. Denn nun ist es nicht mehr lediglich Schriftsprache, die übermittelt wird sondern multimediale Dokumente, Audio, Bild- und Video-Formate sowie komplexe Systemdaten.

Darüber hinaus wächst aber auch die Zahl an Aktivitäten, die mittlerweile über oder mit Hilfe des Internets und interner Vernetzungen realisiert werden. So ist es heutzutage keine Seltenheit, daß komplette Firmenstandorte aus der Ferne durch den Datenbestand und die Applikationen der Zentrale fernversorgt werden. Die Telefonanlage steht nicht mehr lokal an jedem Unternehmensstandort sondern zentral im eigenen Rechenzentrum. ERP-Lösungen, auf denen die Unternehmenssoftware und deren Daten vorgehalten werden, wird ebenfalls dort platziert und wandelt die Arbeitsplätze und im gleichen Atemzug die gesamte Filiale technisch gesprochen in einen Client. Selbst Produktionsvorgänge können ferngesteuert und in Echtzeit zentral überwacht werden, was zu Rationalisierungen und Produktionssteigerungen führt.

Ausreichend Bandbreite

All diese unternehmerischen und gesellschaftlichen Entwicklungen stellen mehrere elementare Anforderungen an die Vernetzung der einzelnen Teilnehmer: Die Anbindung muß dauerhaft über die notwendige Bandbreite verfügen, so daß sichergestellt werden kann, daß sämtliche Prozesse jederzeit in der vorgegebenen Qualität durchgeführt werden können. So ist es beispielsweise nur dann möglich, die Datenleitung auch für Telefonie einzusetzen (Voice over Internet - VoIP), wenn für jeden genutzten Gesprächskanal die zwingend hierfür erforderliche Bandbreite zur Verfügung steht.

Dies natürlich mit ausreichend Ressourcen, denn es ist nur schätzungsweise vorab ermittelbar, wieviele Telefonate zur gleichen Zeit im Regelbetrieb und bei Lastspitzen tatsächlich auftreten. Die Virtualisierung von Geschäftsprozessen erfordert also einiges an Vorplanung und eine starke Flexibilität.

Stabile Anbindung

Neben der Geschwindigkeit ein gleichermaßen wichtiger Aspekt ist die Stabilität der Anbindung. Ein Ausfall würde in einem System, dessen Prozesse zu großen Teilen auf die gegenseitige Kommunikation durch die Standleitungen angewiesen ist, verheerende Auswirkungen haben. Dies wird durch eine entsprechend hochwertige Vernetzung umgangen und darüber hinaus durch eine Backup-Strategie abgesichert. Die reinen Leitungskosten fallen dabei in der Regel nicht mehr so sehr ins Gewicht, denn bereits ein theoretischer Ausfall von einem Arbeitstag übersteigt oftmals die Investitionskosten für die IT-Infrastruktur um ein Mehrfaches.

Abhörsicherheit

Bei den innerhalb des Netzwerks transportierten und auch standortübergreifend übermittelten Daten handelt es sich in aller Regel um höchst vertrauliche Informationen. Abhörsicherheit ist also ein weiteres elementares Kriterium für den Betrieb einer standortübergreifenden IT-Infrastruktur. Das womögliche Ausspähen, Verändern oder Sabotieren von Daten muß konsequent ausgeschlossen sein. Aber auch das zufällige, fahrlässige oder technisch bedingte Verändern oder Verlieren von Informationen sind durch die Netzkonzeption zu verhindern. Verschlüsselte Netzarchitekturen bieten Schutz in solcherlei Hinsicht, etwa ein auf MPLS-Technologie (Multi-Protocol Label Switching) aufgebautes hochsicher abgekapseltes Unternehmensnetz.


Quick Links:
Kontakt
Impressum