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Das Testen und Optimieren der Internet-Geschwindigkeit

Jeder Internetnutzer weiß um die Wichtigkeit der Internet-Geschwindigkeit, beispielsweise dann, wenn er surft, Daten herunterläd oder sendet oder sich Videos anschaut oder mit seinen Freunden ein Onlinespiel spielt. Die meisten Anwender haben die Möglichkeit, bei ihrem Anbieter ein Upgrade auf ein schnelleres (und kostenintensiveres) Produkt durchführen zu können. Und oft besteht auch nach einem Umstieg immer noch das Gefühl, daß sich nicht wirklich viel geändert hat und die Geschwindigkeit noch immer zu niedrig ist. Doch welche Geschwindigkeit ist wirklich notwendig, und welche hat der Nutzer an seinem PC zuhause tatsächlich zur Verfügung?

Als User kann man jederzeit selbst überrpüfen, welche tatsächliche Geschwindigkeit auf dem Internetanschluß gerade verfügbar ist. Der Besuch von online Speed-Tests auf großen Internetseiten hilft. Zwar wird lediglich ein kurzer Moment analysiert, doch können sowohl die download- wie auch die upload-Raten ermittelt und zumeist auch mit typischen Werten verglichen werden. Dieser kostenlose Test läßt sich im Übrigen zu verschiedenen Tages- und Wochenzeiten beliebig wiederholen. So bekommt man ein gutes Bild über die tatsächliche Leistungsfähigkeit seines Internetanschlusses. Hierbei sollten sämtliche anderen Anwendungen auf dem Rechner geschlossen sein, so daß die gesamte Bandbreite tatsächlich auch für den Test zur Verfügung steht.

Wichtig ist zu wissen, daß die Geschwindigkeit, die dem Kunden tatsächlich bereitgestellt wird, nicht zwangsläufig derjenigen entspricht, die vom Provider beworben wird. Warum das so ist, das entscheiden viele Faktoren.

Der Standort des Kunden und seine Entfernung zum DLSAM (dem DSL-Internetknotenpunkt) ist beispielsweise entscheidend. Eine zu große Entfernung, qualitativ zu schlechte Kabel oder die Überbuchung (viele Teilnehmer teilen sich eine Leitung) führen zu massiven Leistungseinbußen. Der allgemeine Internet-Traffic, nicht zuletzt derjenige auf dem Server, von wo der Anwender selbst gerade Daten läd, drosseln ebenfalls. Denn mehr als eine maximale Bandbreite steht jeder Komponente nun einmal nicht zur Verfügung. Da wird ein gut frequentierter Webserver schnell zum Nadelöhr. Die eigene Hard- und Software kann ebenfalls einschränken, der Computer, Router, das Modem oder das Betriebssystem können limitierende Faktoren sein.

Computerschutz ist wichtig! Doch Virenscanner und Firewalls verlangsamen den PC und beanspruchen ihrerseits Internetbandbreite. Genauso gut sind von Viren, Adware und Spyware befallene Computer oftmals langsam. Nicht selten sind es gerade diese ungebetenen Gäste, die auf privaten Computern für eine fühlbare Verlangsamung der Internet-Geschwindigkeit sorgen. Die Beseitigung sollte, ganz unbenommen von den sonstigen Risiken, denen der Benutzer damit ausgesetzt ist, oberste Priorität haben. Ebenfalls ein gleichermaßen einfaches wie wirkungsvolles Mittel zur Optimierung ist das Aufräumen des Browsers. Das Leeren von alten Inhalten kann automatisiert erfolgen, aber auch manuell. Im Internet Explorer Version 7 klickt man hierzu auf Extras > Browserverlauf löschen > Alle löschen.

Im Mozilla Firefox hilft der Aufruf von Extras > Private Daten löschen > Private Daten jetzt löschen und Google Chrome entledigt sich mit einem Klick auf das Werkzeug-Symbol in der oberen rechten Seite und dem Aufruf des entsprechenden Menüpunkts alter Daten

Die übrigen Bereiche des Betriebssystems lassen sich ebenfalls säubern, angefangen bei einer Defragmentierung der Festplatte bis zu Tools, die unerwünschte Programme und Daten entfernen und Dateileichen beseitigen. Um den eigenen Computer schneller zu machen, sowohl online als auch offline und während der Startprozedur, lassen sich unbenutzte Programme und Tools aus dem Startbereich entfernen, so daß diese nicht länger automatisch bei jedem Start des Rechners mit geladen werden und ab dann nutzlos Prozessorzeit und Speicherplatz für sich in Anspruch nehmen.


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