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Maximale Performance durch Glasfaser

Für die Datenübertragung ist Glasfaser (engl. Fiber) das perfekte Medium und in seinen Eigenschaften und Leistungsmerkmalen unübertroffen. Höchste Bandbreiten, minimale Laufzeiten und geringste Ausfallzeiten sind nur drei von vielen Argumenten, die für den konsequenten Einsatz im professionellen Bereich sprechen. Keine andere Übertragungstechnologie ist auch nur annähernd in der Lage, all diese Vorteile in sich zu vereinen. Und so ist und bleibt Glasfaser für bei der Datenvernetzung das bevorzugte physikalische Transportmedium.

Dank der Glasfasertechnologie können Unternehmen flächendeckend von den modernsten am Markt verfügbaren Vernetzungslösungen profitieren und mit beliebig hohen Bandbreiten, von 15M bis in den Gigabit-Bereich hinein, mit exzellenter Anbindung rechnen.

Die Vorteile des Mediums Glasfaser

Im Gegensatz zur Kupferader gibt es bei Glasfaser keine Einschränkung bei der maximalen Bandbreite. Es sind Bandbreiten von 10M bis in den Gigabit-Bereich hinein möglich.

Glasfaser erlaubt eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit (Ping) aufgrund ihrer optische Übertragungstechnik und des eingesetzten High Performance Equipments.

Garantiert störungsfrei: elektromagnetische Quellen, etwa Stromleitungen oder benachbarte Kupferadern, haben keinerlei Einfluß auf die Signalqualität der Glasfaser. Anders bei Kupferadern, wo sich nebeneinander liegende Adern oder stromführende Leitungen im schlimmsten Fall so stark stören, dass ein Datenaustausch unmöglich wird.

Dank ihrer physikalischen Eigenschaften ist die Glasfaser das bevorzugte Medium, wenn es um langfristige Zuverlässigkeit geht. Eine einmal in Betrieb genommene Datenleitung bietet für gewöhnlich konsequent hundert Prozent ihrer Leistungsstärke.

Die Datenübertragung mittels Glasfaser erfolgt über sehr weite Entfernungen hinweg, ohne dass das Signal künstlich verstärkt werden muß. Distanzen von 100km und mehr können somit überbrückt werden, bevor sich die Signalqualität spürbar reduziert. Da jede nachträgliche Verstärkung zugleich auch das Signalrauschen mit verstärkt, erreichen Glasfasermedien eine deutlich höhere Signalqualität als Kupferadern, bei denen bereits nach 5km eine Aufbereitung des Signals vorgenommen werden muß.

Jitter

Die einzelnen Datenpakete, die über eine Leitung transportiert werden, haben eine zeitliche Reihenfolge und einen defnierten Abstand zueinander. Sender und Empfänger kennen diese Taktung und stellen sich in ihrer Kommunikation darauf ein. Der Empfänger erwartet zu einem bestimmten Zeitpunkt das nächste Signal. Kommt es zu Schwankungen in der Genauigkeit des Takts, beispielsweise zu einer Verzögerung, spricht der Fachmann von Jitter.

Wie auch andere Störeinflüsse sorgt Jitter für eine Verminderung der tatsächlichen Datenqualität, die eine Datenleitung hat. Je geringer die Jitter-Effekte, umso höher ist die Betriebssicherheit und Leistungsfähigkeit einer Standleitung.

Im Vergleich zu kupferbasierten Diensten können Glasfasern von deutlich geringerem Jitter profitieren und liefern somit in einer weiteren technischen Dimension erhöhte Qualitätsparameter.

Die Grenzen der Kupferader

Im Medium Kupfer werden Daten elektrisch übertragen. Dies erlaubt den Einsatz bewährter und günstiger Technologien. Das Kupferkabel bietet darüber hinaus eine gute Robustheit gegen mechanische Einwirkungen.

Doch eine Kupferader hat auch ihre Grenzen, und diese machen sich bemerkbar, sobald die Anforderungen steigen. Zum einen sinkt die Übertragungsqualität mit zunehmender Wegstrecke recht schnell, so dass vermehrt Störungen auftreten beziehungsweise die Übertragungsraten reduziert werden müssen, um die Datenübertragung aufrecht zu erhalten.

Der Fachmann spricht von einer Dämpfung. DSL light Produkte sind ein bekanntes Resultat dieses Phänomens. Anstelle von 2M können stabil lediglich 1.5M, 1M, 768kb oder noch weniger durch die Kupferader transportiert werden, sobald die Entfernung zu groß wird.

Im Gegensatz zum Kupferkabel kann die Glasfaser problemlos Distanzen von hundert Kilometern und mehr überbrücken, ohne dass ein Nachlassen der Datenqualität spürbar wird. Herkömmliche Kupferadern hingegen liefern bereits bei Entfernungen von 5 Kilometern nur noch einen Teil ihrer ursprünglichen Leistung und müssen verstärkt werden, sofern dies technisch möglich ist. Da bei einer Signalverstärkung jedoch gleichzeitig die Störsignale mit verstärkt werden, kann dies nur sehr eingeschränkt praktiziert werden. Das Ergebnis erfüllt zumeist nicht die Anforderungen, die an einen professionellen Netzwerkbetrieb gestellt werden.

Ein weiterer schwerwiegender Nachteil der Methode, Daten in Form elektrischer Signale durch eine Kupferleitung zu senden, ist die elektromagnetische Wechselwirkung. Um einen stromdurchflossenen Leiter bildet sich naturgemäß ein Magnetfeld. Dieses stört in der Nähe befindliche elektrische Leiter, welche natürlich ebenfalls wechselwirken. Neben konkurrierenden Kupferdoppeladern können auch eine Türklingelverkabelung und sogar Trafos von Neonröhren Störungen hervorrufen.

Dieses physikalische Phänomen stellt ein großes Problem beim Betrieb zuverlässiger Datenverbindungen dar und kann diesen in vielen Fällen sogar unmöglich machen. Besonders ärgerlich ist, dass Datenleitungen, die ursprünglich einwandfrei funktioniert haben, durch das spätere Hinzufügen neuer Adern mit einem Mal gestört werden können. So kann es passieren, dass eine Kupferdoppelader, die bisher mit 2M betrieben wurde, nach einem Produktupgrade und der Aktivierung weiterer Adern nur noch 1M Leistung liefert oder vollständig unbrauchbar wird.

In einem Gebäude, dass von mehreren Mietparteien genutzt wird, kann der Ausfall einer Kupferader durch elektromagnetische Störungen jederzeit auch durch Dienste verursacht werden, die der Kunde gar nicht selbst beauftragt hat sondern ein Nachbar. Ist eine solche Situation entstanden, handelt es sich nicht um eine Störung im klassischen Sinn, die der Provider in wenigen Stunden beheben kann. Stattdessen können Wochen oder Monate vergehen, bis der Kunde eine Lösung herbeiführen kann, sofern dies überhaupt ohne Kündigung des Dienstes möglich ist.




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