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PPP und PPPoE
Das Point to Point Protokoll (PPP). Über den Standard für den Internetzugang

Wer sich als Teilnehmer dem Internet mittels ADSL anschließen möchte, der hat sich mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits mit dem PPP, dem Point-to-Point Protokoll beschäftigt. Dieses wird nämlich benötigt, um mit dem eigenen Modem die Einwahl zur Gegenstelle des Internetproviders zu bewerkstelligen. Das Netzwerkprotokoll organisiert bei Wählverbindungen unter anderem die Vergabe der dynamischen IP-Adresse, mit welcher der Teilnehmer ab diesem Zeitpunkt Zugriff auf die Informationsfülle des Internets hat. Obwohl das PPP-Protokoll hierbei das IP-Protokoll nutzt, ist es nicht auf dieses eingeschränkt. Ebenfalls ist PPP nicht zwingend auf eine kabelgebundene Leitung angewiesen. Auch die Mobilfunk-Übertragungstechnologien GPRS und UMTS können als Träger dienen. Der Aufbau der Verbindung durch das Point-2-Point-Protokoll erfolgt in vier Schritten. Nachdem zunächst mit dem sogenannten LCP (Link Controll Protocol) die Verbindung aufgenommen wurde, prüft das System gegebenenfalls im zweiten Schritt die Qualität der zustande gekommenen Verbindung, sofern dies vorgesehen ist. Ansonsten wird direkt mit dem dritten Schritt begonnen, dem gegenseitigen Vereinbaren der Konfiguation des Vermittlungsschichtprotokolls NCP (Network Control Protocol). Nach erfolgreicher Durchführung steht die Kommunikation zwischen den beiden Partnern, dem Teilnehmer und seinem ADSL-Provider, solange, bis sie beendet wird. Dies wäre der vierte und letzte Schritt.

PPPoE

Das Punkt zu Punkt Protokoll kann auch über eine Ethernet-Leitung aufgebaut werden. Hierfür wurde eigens das PPPoE entwickelt, also PPP over Ethernet. Hintergrund für diese Protokollvariante ist die bessere Performance sowie die erweiterten technischen Möglichkeiten, die mit der Nutzung des Ethernet für die ADSL-Einwahl als Wählleitung einhergehen.




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